Il mio comeback sul piccolo schermo: un’esclusiva del #teamOktavia / Oktavia Brugger noch einmal als Moderatorin erleben: Schaut euch “L’Altra Euronews con Oktavia” an!
Il mio comeback sul piccolo schermo: un’esclusiva del #teamOktavia / Oktavia Brugger noch einmal als Moderatorin erleben: Schaut euch “L’Altra Euronews con Oktavia” an!
Oktavia Brugger war das Gesicht des Senders Bozen aus Rom. Jetzt kandidiert sie für das Europaparlament. BARFUSS zeigt sie ihre teuflische Seite.

Intervista sul tema del lavoro per la tv locale friulana “VideoRegione”.
Efficienza energetica: cosa dice il programma verde? Dibattito de L’Altra Europa con Tsipras sulle tematiche ambientali, il mese scorso a Bologna.
VIDEO: Stellungnahme über das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) / VIDEO (in tedesco): la mia posizione sul “Trattato transatlantico sul commercio e gli investimenti” (TTIP).
TTIP – NEIN danke! / NO grazie!
Beim derzeit verhandelten Transatlantischen Handelsabkommen (TTIP) geht nicht so sehr um den Abbau von Zöllen, wie immer in den Vordergrund gestellt wird, sondern um einen gefährlichen Machtzuwachs der Konzerne. Konzerne wollen stärker sein als Nationalstaaten: das ist der Kernpunkt des Abkommens, der verschleiert wurde und im Endeffekt den Bürgerinnen und Bürgern schadet. Beim Zollabbau gibt es nicht mehr viel Spielraum. Die Zölle in den USA betragen laut WTO-Schätzung 3,5 Prozent, in Europa etwa 5,2 Prozent. Selbst der Abbau nicht-tarifärer Handelshemmnisse, also von Produktvorschriften, die den Güteraustausch behindern, brächte bis zur Umsetzung im Jahr 2027 lediglich ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent in Europa und in den USA 0,4 Prozent.
Im Grunde geht es um die Investorenschutzrechte. Internationale Großkonzerne bekommen die Möglichkeit, Staaten auf Schadenersatz zu verklagen, wenn diese strengere Sozial- oder Umweltschutzgesetze einführen. Im Klartext heißt dies, dass gerichtlich gegen Lohnerhöhungen, Lebensmittelstandards oder wie in Deutschland geschehen den Ausstieg aus der Atomenergie vorgegangen werden kann. Es wird zu enormen Schadenersatzforderungen kommen. Der Sozialstaat wird ausgehöhlt und die Bürgerinnen und Bürger verlieren wichtige Bereiche des VerbraucherInnenschutzes und bekommen in der Folge Hormonfleisch und Gen-Gemüse vorgesetzt.
Die EU hat bei Zollfragen alleiniges Entscheidungsrecht, deshalb hat sie alles geheim verhandelt. Der Clou: das Europaparlament hat die Sonderrechte für die Konzerne kurz vor Ostern heimlich abgesegnet. Nur die Nationalstaaten können jetzt noch Gegenwehr leisten. Es braucht Widerstand gegen das Abkommen, Mitmachen ist angesagt!
Nel Trattato transatlantico sul commercio e gli investimenti (TTIP) – attualmente in fase di negoziazione tra l’Unione Europea e gli USA – non si tratta di una riduzione delle tariffe doganali, come viene sempre messo in risalto, quanto di un pericoloso aumento del potere esercitato dei cartelli industriali. I gruppi industriali puntano a diventare più potenti degli Stati: questo è il nodo centrale che si cela dietro all’accordo e che produce in definitiva un danno alle cittadine e ai cittadini del continente europeo.
Per quanto concerne la riduzione delle tariffe doganali, lo spazio di manovra in realtà è assai ridotto. Secondo le stime del WTO, le tariffe doganali negli Stati Uniti ammontano al 3,5%, in Europa intorno al 5,2%. La stessa riduzione degli ostacoli non-tariffari al commercio, ovvero di quelle prescrizioni alla produzione che ostacolerebbero lo scambio di beni, porterebbero una crescita economica esigua: del 0.5% in Europa e del 0,4% negli Stati Uniti.
L’unica tutela prevista è quella riservata agli investitori. Grandi gruppi industriali internazionali avranno la possibilità di richiedere agli Stati degli indennizzi, se questi ultimi introducono leggi sociali o ambientali più severe. In altre parole, si potrà procedere legalmente contro gli aumenti salariali, le norme alimentari oppure, come già accaduto in Germania, lo smantellamento del nucleare. Ciò condurrà ad ingenti richieste di risarcimento. Lo Stato sociale risulterà così indebolito, cittadine e cittadini perderanno importanti aree di tutela del consumatore – in cambio di carne agli ormoni e verdura OGM.
Nelle questioni doganali l’Unione Europea ha un potere decisionale esclusivo, motivo per cui ha negoziato tutto in gran segreto. Il colmo è che il Parlamento europeo ha ratificato segretamente, poco prima di Pasqua, i diritti esclusivi per i gruppi industriali. Solamente gli Stati possono ancora opporre resistenza. E opporsi a questo accordo è necessario e indispensabile!
Schriftsteller und Essayist Robert Menasse im “Vorarlberger Nachrichten“-Interview:
»Das Problem sind die proeuropäischen Parteien, weil sie das europäische Projekt nicht erklären. Sie versuchen, in der schlechten Stimmung Stimmung zu machen. Sie arbeiten nur mit Signalen, noch dazu mit falschen. Sie sagen peinigenden Unsinn wie „Wir sind glühende Europäer“, als hinge eine vernünftige Europapolitik von der Fieberkurve der Politiker ab. Oder sie sagen mit seltsam flackerndem Blick „Wir lieben Europa!“. Heißt das, dass sie die EU so lieben, wie sie ist? Mit all ihren Konstruktionsfehlern, Fehlentscheidungen, inneren Blockaden und Widersprüchen? Sind sie blöd oder zynisch? Oder aber, noch schlimmer, sie versuchen, das Abwasser, das die Nationalisten machen, auf die eigenen Mühlen zu lenken. Dann predigen sie Phrasen wie „Eine starke Stimme Österreichs in der EU“, oder „Für Österreich in Europa!“. Und dazu immer das blödeste aller Argumente: „Wir haben von der EU besonders profitiert!“«

Hans Schmieder, Rosmarie Burgmann e Oktavia Brugger a Innichen / San Candido
Onoro il giorno della Liberazione e inoltre sono giornalista, quindi, niente giornali ieri, che per me significa niente post. Perciò a scoppio ritardato, solo oggi la notizia della nostra bella serata politica di ieri l’altro a San Candido/Innichen, nell’Alta Pusteria. Su invito della Lista civica (verde e non solo), Oktavia Brugger e io abbiamo parlato di politica europea e italiana. Cosa fa Florian a Roma e cosa vuole Oktavia in Europa? Questo era il tema. Con il senso dell’essenziale che ci è proprio, abbiamo incentrato tutto sulle elezioni europee del 25 maggio e la nostra candidata all’occasione: Oktavia Brugger in lista per “L’altra Europa con Tsipras”. Pubblico bello e numeroso, molto al femminile, con i consiglieri comunali Rosmarie Burgmann e Hans Schmieder da moderatori e Brigitte Foppa, portavoce e consigliera provinciale dei Verdi, nostra buona guida. Martedì 29 aprile, alle 19, replica a Brunico, Ragenhaus. Presenzieremo pure noi due, Oktavia ed io, ma ci faranno ombra, inevitabilmente, i Verdi brunicensi stessi. Brunico vota sindaco e consiglio comunale e i Verdi, da sempre forti nel capoluogo pusterese, vi partecipa con una bella lista che all’occasione sarà presentata. Candidato a sindaco è Hans Peter Niederkofler. Noi “europei e romani” ci andiamo per dargli man forte.
Florian Kronbichler

La giornata della Terra, l’„earth day“, viene oggi celebrata su scala mondiale da oltre un miliardo di persone. È questa un’occasione per riflettere sullo stato in cui versa il nostro pianeta e sulla furia distruttiva dei suoi abitanti. Solamente in Italia, negli ultimi vent’anni, il quindici per cento delle superfici agricole ha dovuto cedere il passo al cemento. Conseguenza di questo è che ora il 9,8 per cento del territorio italiano è minacciato da frane e inondazioni. Il caso più recente è quello segnalato in Valle d’Aosta, dove un’enorme frana minaccia il traforo del Monte Bianco. Il Sudtirolo non fa eccezione e non si salva da questa furia cementificatrice. Ovunque ci sia ancora una zona verde si costruisce, anche se in Alto Adige migliaia di case sono inabitate e il settore immobiliare è in crisi.
Der Landwirteverband Coldiretti erinnert heute daran, dass in den letzten 20 Jahren 1,2 Millionen Landwirtschaftsbetriebe geschlossen haben. Und das in Italien, dem Land der Lebensmittel- und Nahrungsmittelvielfalt schlechthin. Andererseits haben die Bürger in Italien die sogenannten „farmers markets“ entdeckt, das sind die Direktverkäufe von landwirtschaftlichen Produkten bei den Bauernhöfen. Doch Coldiretti teilte auch mit, dass wegen der schweren Wirtschaftskrise derzeit über vier Millionen Menschen Lebensmittelhilfe beanspruchen und dass die Landwirte aktiv mitwirken, um den Bedürftigen zu helfen. Auch in Griechenland, dem am meisten von Armut und Hunger gebeutelten EU-Staat sind es vielfach die Bauern, die der darbenden Stadtbevölkerung mit ihren Produkten helfen. Statt die landwirtschaftlichen Überschüsse zu vernichten, wie es die EU vorgesehen hat, bringen die Bauern mit ihren LKW den überschüssigen Teil der Ernte in die Stadt und verteilen sie dort kostenlos unter der Bevölkerung. Trotz dieser Hilfe kommt es in Athen weiterhin zur Plünderung von Supermärkten und Bäckereien. Doch Bilder und Filmberichte darüber fehlen. Denn die EU-Troika will nicht zugeben, dass ihre Sparpolitik in Griechenland versagt hat. Und so hat die griechische Regierung auf Wunsch von oben im vergangenen Juni das öffentlich-rechtliche Fernsehen ERT geschlossen, beziehungsweise kurzerhand abgeschaltet. 2.800 Angestellte waren von einem Tag auf den anderen arbeitslos. Wegen der anhaltenden internationalen Proteste hat die Regierung in Athen Monate später wieder eine Mini-Ausgabe von ERT eröffnet, natürlich mit zahmeren Journalisten und beschränkten Sendezeiten.

Impressionen aus dem letzten taz-Zukunftslabor in Berlin.
Ja, es war ein Highlight, das taz.lab zu Europa vor einer Woche in Berlin! TAZ steht für die in Berlin entstandene und dort herausgegebene alternative Tageszeitung, die von Lesern finanziert wird, um die Medienvielfalt und Pressefreiheit voranzubringen. Und diese alternative TAZ ist imstande, eine großangelegte, vielbesuchte, gelungene Veranstaltung im Haus der Kulturen in Berlin auf die Beine zu stellen. Grandios! 60 Seminare, Lesungen, Vorführungen, Verkostungen in einem Haus! Und alles nach dem Motto: “I Love EU- Solidarität IST machbar“.
Einziges Problem: die Veranstaltungen liefen parallel, und so war es jedesmal die Wahl der Qual, sich für das interessanteste Thema zu entscheiden. Um 9 Uhr habe ich die Diskussionsrunde: “Zwischen Verheißung und Enttäuschung, wie geht es weiter mit Europa” besucht. Um 10 Uhr schnell zum Landsmann Gustav Hofer, der im Zelt drei über die zunehmende Auswanderung junger ItalienerInnen nach Berlin sprach. Dazwischen, in Zelt zwei: “Gesetze made by EU”, mit Diskussionen über die Ausweitung der Bürgerpartizipation in der EU. Um 11 Uhr eine Lesung über den “Sieg des Kapitals” von Ulrike Herrmann, die wegen des großen Andrangs mit Lautsprechern im anliegenden Gärten ausgestrahlt werden musste. Hochinteressant und lebendig, die Geschichte des Geldes, die nichts zu tun hat mit der Geschichte des Kapitals und der Banken…
Für die Diskussion: “Ist der Euro noch zu retten”, mit dem deutschen Grünen EU-Parlamentarier Sven Giegold und der linken Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht war selbst das riesige Auditorium zu klein. Menschen standen Schlange, um Stehplätze zu ergattern. Und das zu Recht. Sahra Wagenknecht mit ihrer Brillanten, glasklaren Wirtschaftsanalyse über EU und den Euro auf der einen Seite, Sven Giegold mit seinen realistischen, konkreten Änderungsvorschlägen für ein gerechteres und grüneres Europa. Es stimmt schon, was letzthin bemerkt wird: dass die deutschen Grünen eine (fast schon) bürgerliche Partei geworden sind, die für einen intelligenten, aber systemimmanenten Paradigmenwechsel eintritt. Nach dem Motto des guten, gesunden, nachhaltigen und genussvollen Lebens. Sahra Wagenknecht ist das zu wenig. Sie will radikale Reformen, sie will Wege beschreiten, um Lobbys, Banken und Finanzeliten sehr klare Grenzen zu setzen. Weitere Seminare: “Bruttosozialglück für alle”, “Wir konsumieren uns zu Tode” , “Der Blick der anderen”, “Gemeinwohlökonomie” waren so überfüllt, dass wir die Ausführungen vor der offenen Tür stehend mitlauschten. Am Abend dann, ein Treffen mit deutschen Journalistenkollegen, am Sonntag früh um 9 Uhr Rückflug nach Rom, leider!

v.links: Sven Giegold, Moderatorin Ulrike Herrmann, Sahra Wagenknecht.

Oggi a Bolzano ho colto l’opportunità – offerta dalla cooperativa blufink nell’ambito del “Festival delle Resistenze” – per dialogare sul significato dell’Europa (nella foto con la mediatrice Katherina Longariva) / Europa und die Frage: Was hinter den Bergen liegt? Was bedeutet Europa? Welche Sprache spricht Europa? Welche Orte sind Europa? Im Vorfeld des “Festival delle Resistenze – Widerstände” hat blufink einen Moment des Dialogs am Kornplatz in Bozen organisiert. Höchst Interessant!